BauKultur und Schule e.V.
Augen öffnen

Architekt: Thomas Dehmel
Name der Schule: St. Mauritius Grundschule
Klassenstufe: 2. Klasse
Lehrerin: Diana Tallarek
Beteiligte Fächer: Kunst und Deutsch
Zeitraum des Projektes: 15.03.2005 bis zum 18.03.2005
Froschperspektive

Im Blickpunkt der Arbeit mit den Kindern stand die Wahrnehmung ihres un-
mittelbaren Umfeldes. Themen wie Schwellen im Stadtraum, Sichtperspektiven und verschiedene Darstellungstechniken wurden von praktischen Übungen be-
gleitet. Dann befragten die Kinder Passanten zu ihrem nahen Umfeld. In einem weiteren Schritt wurden Bauwerke, Stadtmöblierung und Vegetation im Großen und im Detail entlang des täglichen Schulweges zeichnerisch erfaßt und farbig angemalt. Jedes Kind wählte dann eine seiner Zeichnungen, erklärte die Aus-
wahl und beschrieb das Motiv. Aus den Skizzen der Kinder ist ein Memory-Spiel entstanden, das eine sehr genaue Beobachtungsgabe der Schüler zeigt.
Die alte Wasserpumpe

"Ich habe die alte Wasserpumpe abgemalt, weil sie lustig aussieht.
Die Schrauben sehen aus wie Augen.
Sie war hinter dem Mauritius-Kirch-
straßen-Center auf der Wiese.
Sie ist aus Stahl und dunkelgrün.
Das Rohr sieht aus wie eine Nase und auf dem Rohr ist ein Zacken."
Umfrage

"Guten, Tag. Was machen Sie hier?" - "Ich arbeite hier in der Nähe in einer Galerie und bin auf dem Weg dorthin." - "Was kennen Sie hier noch?" - "In Lichtenberg kenne ich den Tierpark, das Rathaus und die Parkaue. Ach ja, und das Caroussel-Theater!"
Der Altar

"Ich fand den Altar toll. Er ist mir beim Zeichnen gut gelungen. Den Altar habe ich bisher in der Kirche nicht immer so genau angeguckt, aber als ich jetzt in der Kirche war, habe ich ihn mir genau angeguckt.
Er war aus Stein und grau. Auf ihm lag eine Decke und 4 Kerzen standen darauf."
Die Laterne

"Ich habe sie gemalt, weil ich sie schön finde und weil sie leicht zu malen ist. Sie ist unten aus Stein und oben aus Metall und Glas.
Ich finde den Entwurf der Laterne schön.
Die Farben der Laterne sind: cremefarben, grau und weiß."