BauKultur und Schule e.V.
Wartenbergstraße: Sehen lernen

Architektin: Elke Ziebarth
Name der Schule: Mildred Harnack Gesamtschule
Klassenstufe: 7. Jahrgang
Lehrerin: S. Jahn  
Beteiligte Fächer: Kunst
Zeitraum des Projektes: September 2006 bis Januar 2007
Fotografen: T. Trautmann, S. Jahn
Gegenstand

Als Bearbeitungsgebiet war das "Wie-
sendreieck" gewählt, ein von Bahn-
gleisen umschlossenes Areal unweit des Schulstandortes. Der Gesamtein-
druck des Viertels sollte ebenso auf-
genommen werden wie Straßenräu-
me, Dimension und Nutzung vorhan-
dener Bebauung, Vegetation und Freiflächen. Auf Details war zu ach-
ten, gleich ob Pflanzen oder Pflaster.
Aufgabenstellung

In mehreren Ortsbegehungen wurden die Eigenarten und positiven und negativen Elemente des Gebietes betrachtet. Wie unterscheidet sich das Gebiet von seiner Umgebung: durch das Wegepflaster, den Pflanzenbewuchs, den Müll, die Graffiti ...
Die Wartenbergstraþe

Die Bebauung der Wartenbergstraße stellt sich beidseitig als gewerblich geprägte, überwiegend eingeschos-
sige Häuserzeile dar. Die Innenräu-
me sind überwiegend nicht einseh-
bar, die Bebauung wirkt abweisend und verschlossen. Eine Sonderstel-
lung haben 3 ehemalige, eher abriss-
reife Mietwohnbauten mit Fassaden aus der Gründerzeit.
Durchführung

Die Bearbeitung der Aufgabe erfolgte in den Schritten: Bestandsaufnahme, Analyse, Entwurf. Dabei wurden mehrfach Ortsbegehungen durchge-f¸hrt und positive wie negative Merk-male erfasst und dokumentiert. Ein neues Nutzungskonzept f¸r die freien Fl”chen wurde erstellt, in Bauren und Freifl”chen dimensioniert und den Grundst¸cken zugeordnet.
Nutzungen

In Bezug auf neu einzubringende Nutzungen sprach sich die Gruppe fast einheitlich für Wohnungen mit großem Grünanteil, Kindergarten, Café und Einkaufsstätten aus. Aber auch die Altbauten mit den ein-drucksvollen Fassaden (Senioren-wohnen), einige Werkstätten und Stellplätze in Parkhäusern wurden berücksichtigt.